“There She Is!” … ein Anime über Toleranz, Respekt, Gesellschaft – und Liebe

 

Heute nachmittag bin ich beim Tweets überfliegen über ein Youtube-Video gestoßen, welches Afelia gepostet hatte. Es handelte sich um den ersten von fünf Teilen der Anime-Serie “There She Is!” der koreanischen Künstlergruppe SamBakZa aus dem Jahr 2004. In besagtem ersten Teil begegnet Doki, eine Häsin dem Kater Nabi und verliebt sich in ihn. Doch dieser versucht, ihr nahe zu bringen, dass eine Verbindung zwischen den unterschiedlichen Protagonisten gesellschaftlich nicht anerkannt ist.

Obwohl ich eigentlich kein sonderlicher Freund von Mangas / Animes bin, war ich doch etwas neugierig, wie die Story weitergeht und sah ich mir die weiteren vier Teile an. Trotz der Tatsache, dass die Charaktere nicht sprechen und die 4 bis 7-minütigen Clips nur mit Musik unterlegt sind, kommt die Geschichte doch sehr deutlich rüber. Nabi beginnt, sich ebenfalls in Doki zu verlieben, doch die beiden werden von der Gesellschaft ausgegrenzt, da ihre Liebe “unnormal” und ein Tabu ist. Ein wütender Mob, welcher “pure blood” fordert, greift die beiden sogar an – und das Ende der Beziehung scheint besiegelt.

Gefesselt hatte ich diese Animes verfolgt – denn solche Gesellschaften, in denen Verbindungen zwischen unterschiedlichen kulturellen Herkünften, Ständen oder Religionen unerwünscht sind oder sogar verfolgt werden, gibt es ja auch heute noch. Insofern möchte ich euch diese Kurzserie weiterreichen und ans Herz legen, sie ist traurig, schockierend aber auch Mut machend zugleich.

Wie sie ausgeht? Schaut es euch selbst an!

(Update 03.02.2013: Inzwischen gibt es alle 5 Teile in einem Video zusammengefasst)