Rezept: Kässpätzle

Zum Abschluss der Woche gibts mal wieder ein neues Rezept. Das süddeutsche Nationalgericht schlechthin; Kässpätzle. Es gibt ja unzählig viele Variationen des Klassikers – hier ist meine Variante. Und da ich bereits in den drei Spätzle-Hochburgen wohnte (Freiburg in Baden, Stuttgart im Schwäbischen und Ulm an der bayerischen Grenze) ist es vielleicht eins der perfektioniertesten Rezepte. Aber Spaß und Selbstbeweihräucherung beiseite – viel Spaß beim Nachkochen. Gilt übrigens auch für alle Nicht-Süddeutschen. ;)

 

Kässpätzle für ca. 8 Personen

 

Grundrezept Spätzle

  • 1 kg Mehl
  • 10 Eier
  • 2 TL Salz
  • 4 EL Hartweizengrieß
  • 2 Prisen geriebene Muskatnuss
  • 2 Prisen weißer Pfeffer
  • Wasser

Alle Zutaten in eine große Rührschüssel geben und mit Knethaken so lange durchkneten, bis der Teig homogen ist. Gegebenenfalls etwas Wasser zugeben, bis er eine leicht klebrige Konsistenz hat.

Wasser aufkochen – und mit Spätzleswerkzeug den Teig portionsweise in den Topf schaben. Sobald die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, abschöpfen und abtrocknen lassen.

 

Fleckys Kässpätzle

  • Die Spätzle aus obigem Grundrezept
  • 200g Gouda
  • 200g Emmentaler
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Schalotten
  • Sahne
  • Butter
  • Kräuterbutter

Den Käse reiben. Zwiebeln und Schalotten schälen und in offene Ringe schneiden. In einer Pfanne Butter und etwas Kräuterbutter heiß machen und die Zwiebeln und Schalotten darin glasig bis leicht braun anbraten.

In einer großen Ofenschale oder Auflaufform die Hälfte der Spätzle verteilen, eine Schicht Käse darüberstreuen und die Hälfte der gebratenen Zwiebeln darauf verteilen. Darüber eine weitere Schicht Spätzle, Käse und Zwiebeln. Etwas Sahne auf die oberste Schicht verteilen.

Das Ganze kommt dann ca. 20-25 Minuten bei ca. 170°C in den Ofen. Dazu passt besonders gut Feldsalat.

 

Guten Appetit!