Musikperlen des Jahres 2012

Und auch 2012 gibt es wieder meine persönlichen Top 10 der Musikperlen des Jahres. Diesmal mit einem sehr hohen Anteil deutscher Musik… die hiesige Musikszene hat dieses Jahr richtig Gas gegeben  und viele gute Sachen rausgehauen. Durch Click auf den Titel gelangt ihr zu den Videos. Am Ende des Artikels findet ihr einen Link zu der Top10 als Playlist auf Spotify.

 

1. Jennifer Rostock & Jupiter Jones – “Insekten im Eis [live]“

Jupiter Jones waren ja letztes Jahr schon auf meiner Top-Position. 2012 standen sie beim Berlin-Konzert von Jennifer Rostock für einen Song mit auf der Bühne. Die Originalversion erschien bereits 2011 auf dem Album “Mit Haut und Haar”. Die Kooperation mit Jupiter Jones verleiht der Live-Perfomance noch eine ganze Ladung mehr Power. Einfach einsame Klasse!

 

2. The Fog Joggers – “Forever And A Day”

In diesem Jahr wurde Spotify in Deutschland verfügbar. Und einer Empfehlung dieses Musik-Streamingdienstes ist es zu verdanken, dass ich auf diese Indie-Band aus Krefeld gestoßen bin. Mit “Forever And A Day” haben sie eine  Nummer hingelegt, bei der man spätestens nach dem 3. Mal hören mitsingt – und auch die Beine nicht still stehen bleiben.

 

3. Caligola – “Forgive Forget”

Caligola ist ein italienisch-schwedisches Künstlernetzwerk, dem sich im Jahr 2008 auch die Frontleute der Band Mando Diao anschlossen. Und genau jene zeichneten sich in erster Linie für die Single Forgive Forget verantwortlich, welche durch einen mitreißenden Beat besticht.

 

4. The Ting Tings – “Soul Killing”

“Soul Killing” ist ein Album-Track der aktuellen Platte “Sounds From Nowheresville”, auf die ich schon seit einiger Zeit gespannt gewartet hatte. Sehr experimentell, aber unglaublich groovig.

 

5. Max Herre, Cro & Clueso – “Fühlt sich wie Fliegen an”

Diese Nummer ist noch relativ frisch. Max Herre, ehemals Kopf der Stuttgarter Hip-Hop Combo Freundeskreis meldete sich nach einer Kreativpause mit dem Album Hallo Welt zurück. Zusammen mit Cro, dem Rapper der Stunde und Clueso im Background haute der Altmeister einen federleichten Track raus, der das Herz zum Tanzen bringt.

 

6. Blumentopf – “Schwarzes Gold”

Und nochmal Hip-Hop aus Deutschland. Auch Blumentopf aus Bayern brachten 2012 ihre neue Platte Nieder mit der GbR auf den Markt. Darauf enthalten ist ein Song über einen Kaffeejunkie, der seinen Charme in unglaublich einfallsreichen und genialen Wortspielen entfaltet. Leider ist auch das nur ein Albumtrack und wurde bisher nicht als Single veröffentlicht – daher gibt es nur ein Snippet des Songs auf YouTube. Auf jeden Fall beschreibt mich der Track recht gut.

 

7. Der König tanzt – “Alles dreht sich”

Hinter Der König tanzt steckt Boris Lauterbach alias König Boris von Fettes Brot. Dieser nutzte die Kreativpause der Band für ein Soloprojekt. “Alles dreht sich” ist eine sehr funkige Nummer mit Electro-Einflüssen…. und einem Refrain zum Mitgrölen.

 

8. Madsen – “Lass die Musik an”

Zu diesem Track muss man eigentlich nicht viel sagen. Gute-Laune-Indierock vom Allerfeinsten. Madsen sind sonst eher weniger mein Fall – doch die Nummer hat mich dieses Jahr definitiv mitgezogen.

 

9. Deichkind – “Bück dich hoch”

Die durchgeknallten Typen von Deichkind waren vermutlich die absoluten Durchstarter 2012. So ging die Floskel “Leider geil” quasi direkt in den deutschen Alltags-Sprachgebrauch über. Mein Favorit war allerdings “Bück dich hoch” – eine herrliche Satire auf die aktuellen Bedingungen in der Arbeitswelt.

 

10. deadmau5 – “Professional Griefers”

Meine Electro-Nummer des Jahres. Überhaupt bin ich dieses Jahr erst (wieder durch Spotify) auf den kanadischen Produzenten deadmau5 gestoßen – und mich für seinen Stil begeistert. Und ja, ich weiß, dass diese Art von Musik arge Geschmackssache ist – aber ich finde sie cool.

 

Alle Songs gibts für Euch nochmal in einer Spotify-Playlist zusammengefasst…. naja, fast alle. Der König tanzt gibt es leider dort nicht zu hören. Dafür hab ich euch noch ein Schmankerl außerhalb der Wertung reingepackt: Und zwar die letzte Single “Neuer Abgrund” des Berliner Singer-Songwriters Martin Goldenbaum, ein Freund von mir. Zum Hören gehts hier lang.