Mehr Licht!

Diese zwei Worte soll Johann Wolfgang von Goethe angeblich unmittelbar vor seinem Tod ausgesprochen haben. Ob er sie tatsächlich gesagt hat, und was er damit meinte, darüber streiten sich die Historiker bis heute.

Allerdings wurden diese Worte gestern für mich aktueller denn je – denn nach einem knappen halben Jahr Wartezeit wurde in meinem Büro endlich das neue Dachfenster in die Schräge eingebaut. Knapp doppelt so groß, wie das alte – und endlich wieder dicht schließend. Das alte musste ich am Ende mit Gaffa zukleben, damit es bei Windböen nicht aufgerissen wurde. Und durch die Größe eben auch “mehr Licht” für den Bereich rund um meinen Schreibtisch – was bedeutet, dass ich bei bewölktem Wetter nicht mehr gleich das Kunstlicht anschalten muss. Für mehr Dunkelheit kann das Fenster allerdings auch sorgen – dank dem eingebauten solarbetriebenen Rolladen.

Einziges kleines Manko: Die Oberkante der Fensterkonstruktion geht nun nicht mehr genau waagrecht nach vorne, sondern schräg nach unten – im 90° Winkel zur Dachschräge – was dafür sorgt, dass es so wirkt, wie wenn das Fenster niedriger wäre, wie bisher. Auch können sich nun größere Menschen evtl. den Kopf an der oberen Rahmenkante anstoßen. Zum Glück bin ich von der Körpergröße her auf das Wesentliche reduziert. ;-)

Der Einbau an sich ging zeitlich anders vonstatten, als geplant. Gegen 8 Uhr morgens wollten die Handwerker da sein, entsprechend früh bin ich aufgestanden. Um kurz nach 9 dann der Anruf, sie kämen später. Nun ja, ich war froh, dass sie überhaupt kamen – ich hatte schon damit gerechnet, dass sie aufgrund der schlechten Wetterprognose ganz absagen würden. Es blieb dann zwar den ganzen Tag bedeckt, aber zum Glück trocken – so dass die Monteure, die dann um kurz nach 12 endlich anrückten, ihrer Arbeit nachgehen konnten. Aus den von ihnen prognostizierten ca. 5 Stunden Einbauzeit wurde allerdings nichts – endgültig fertig war dann alles erst um 21 Uhr abends. Dafür aber tiptop, fachgerecht – und saubergemacht, sowie gestaubsaugt hatten sie sogar auch noch.

Ergo hieß es dann von 21 bis 23 Uhr wieder: Büro einräumen, schließlich sollte es heute ja wieder voll einsatzbereit sein. Dabei mal wieder festgestellt: Ausräumen geht schneller wie einräumen – schließlich will ja auch alles wieder funktionsfähig verkabelt werden. Heute läuft aber tatsächlich alles wieder – und “mehr Licht” gibt es tatsächlich auch… auch wenn die Sonne noch nicht wirklich motiviert zu sein scheint und sich noch hinter den Wolken versteckt.

Neues Fenster im Büro

Neues Fenster im Büro