Kurz notiert: Zur päpstlichen Werbekampagne in Freiburg

Bekanntlich kommt der Godfather des Dogmatismus, “seine Heiligkeit” Papst Benedikt XVI im November in meine alte Heimat Freiburg. Nun bin ich einem Blog über Bilder gestolpert, die eine mobile Werbekampagne dafür zeigen. Umgebaute Mercedes Sprinter fahren mit einer großen Werbeleinwand ausgestattet durch die Breisgaustadt. Was mich dann doch ziemlich erstaunt, denn angeblich gäbe es doch so einen Riesenansturm auf die Veranstaltung, dass derartiges Marketing nicht wirklich nötig ist. Konstantin zitiert dazu in seinem Blog im Übrigen auch korrekt die Straßenverkehrsordnung (StVO):

Unnützes Hin- und Herfahren ist innerhalb geschlossener Ortschaften verboten, wenn andere dadurch belästigt werden.

Also, ich weiß nicht, aber ich würde mich durchaus belästigt fühlen. Immerhin wird überlebensgroß das Konterfei des “Staatsoberhaupts” des Vatikan spazierengefahren – jenes Staates, der als einziger auf europäischem Boden nach wie vor die internationalen Menschenrechtskonventionen nicht anerkennen will. Dazu kommt noch: Mahnte “Papa Ratzi” nicht unlängst und immer wieder zu mehr Klima- und Umweltschutz? Dem steht diese sinnlose Kampagne doch eher diametral entgegen. Und das dann ausgerechnet noch in einer der Öko-Hochburgen Deutschlands. Dazu bleibt mir dann doch nur ein unverständliches Kopfschütteln. Liebe katholische Kirchensteuerzahler: Für sowas wird euer Geld rausgeschmissen. Erkenntnis, anyone?