Kleiner religionsphilosophischer Gedankengang

Bezugnehmend auf die Tatsache, dass die großen Religionen uns so viel verbieten wollen, kam mir folgender Gedankengang:

In den uns angeblich von Gott gesandten Büchern wimmelt es von Verboten. Explizit beispielsweise der Geschlechtsverkehr vor der Ehe (Bibel u. Koran), Masturbation (Bibel), Alkohol (Koran), Schweinefleisch (Koran). Begründet wird dies zumeist damit, dass diese Dinge schädlich für den Menschen seien, er sie missbrauchen könne und Gott somit den Menschen schützen wolle.

Nun ist es doch aber so, dass die Religion selbst  missbraucht wird. Von den Kreuzrittern bis zu den heutigen Extremisten haben Millionen Menschen unter den Folgen von religiösen Fanatikern, oder denjenigen die sie für ihren eigenen Machterhalt nutzen gelitten. Das bekommt z.B. kein Alkohol dieser Welt hin. Ich distanziere mich klar von Alkoholmissbrauch, genauso wie ich als toleranter Mensch jede andere religiöse Einstellung respektiere. Aber dennoch müsste sich rein vom logischen Standpunkt her… die Religion selbst verbieten.