Eindrücke vom Werbefilmdreh von MeinFernbus.de

Vergangenen Montag und Dienstag fand in Berlin der Dreh für den Werbefilm von MeinFernbus.de statt. Das Unternehmen hatte junge Filmemacher aufgerufen, einen Imagetrailer zu konzipieren und umzusetzen. Gleichzeitig wurden für eben diese Dreharbeiten Statisten gesucht. Da ich an diesen Tagen zufällig Zeit hatte – und schon länger zufriedener MeinFernbus-Kunde bin, hatte ich mich entschlossen, teilzunehmen. Zumal als Entlohnung Freifahrten winkten. ;)

 

Am ersten Tag wurden nur Fotos geschossen, zu diesem Zweck ging es mit dem Bus nur 1,5 Stunden vom Anhalter Bahnhof durch die Berliner Innenstadt und wieder zurück. Der eigentliche Dreh fand am Dienstag, dem zweiten Tag statt. Drei quietschgrüne MFB-Busse wurden morgens vor der o2-World bereitgestellt, ein vierter gesellte sich im Laufe des Tages hinzu. Allerdings erschienen deutlich weniger Komparsen als angemeldet. Die Tour führte dann direkt zum Großen Stern, um welche dann gefühlte 50 Runden gedreht wurden (Drehwurm ahoi). Ich hätte ja gerne gewusst, was die Besucher auf der Aussichtsplattform der Siegessäule von dem Spektakel dachten. Nach einer kurzen Pause in der Straße des 17. Juni wurde dann mehrfach zwischen dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas und dem Bundeskanzleramt gependelt, da sich das Filmteam vor dem Brandenburger Tor postiert hatte.

Die Mittagspause wurde dann wieder vor der o2-World verbracht…. mit einem leckeren Catering in der Sonne unter strahlend blauem Himmel. Auch wurde die Pause für den Dreh einer kurzen Einstiegs-Szene genutzt.

Nachmittags wurde dann zunächst am Berliner Dom gedreht, bevor es zum letzten Aufnahmeort, dem Platz vor dem Olympiastadion ging. Dieser Ort scheint generell für Fahrzeug-Aktivitäten aller Art genutzt zu werden…. mehrere PKW-Fahrschulen und eine LKW-Fahrschule absolvierten Übungsfahrten. Ein Motorradfahrer, sowie ein junger Mann mit einem gemieteten MINI Cabrio mißbrauchten den Straßenring um den Platz als Renn- und Teststrecke. Unter großem Interesse der umstehenden Menschen absolvierte dann auch einer der Busse einige Runden, während von außen gefilmt wurde.

Die letzten Einstellungen fanden dann in der Mitte des Platzes statt…. Gepäck einladen…. im Bus Platz nehmen …. Bordservice …. usw.

Mit einer halben Stunde Verspätung ging es dann wieder zurück Richtung Warschauer Straße, wobei die Fahrt in den Feierabend noch durch einen polizeibegleiteten Konvoi des indonesischen Staatsbesuches aufgehalten wurde. Zurück an der o2 World gab es dann noch einen letzten Aufreger, da aufgrund einer Veranstaltung die direkte Zufahrt zur Startposition, wo manche ihre Autos abgestellt hatten, nicht mehr möglich war. Die Verkehrslotsen weigerten sich, einfach kurz die Absperrung zur Seite zu schieben und den Bus hinten wieder rausfahren zu lassen – stattdessen sollte das große Fahrzeug rückwärts durch die enge Zufahrtsstraße an der Autoschlange zurück rangiert werden. Wie man sich letztendlich einigte, ist mir leider nicht bekannt, da die Komparsen noch während des Wortgefechts zwischen Busfahrer und Lotsin entlassen wurden.

Schade fand ich an diesem Drehtag, dass den Mitwirkenden weder Handlung noch Storyboards der Drehteams bekannt waren und immer mal wieder Zwangspausen eingelegt wurden, in denen sich die Filmemacher neu koordinierten. Bis heute habe ich keine Ahnung, wie die tatsächlichen Geschichten hinter den Werbefilmen sind. Dafür hatten wir den mit Abstand coolsten Busfahrer erwischt, der mit uriger Berliner Schnauze den Tag kommentierte und immer für ein Späßchen zu haben war. Generell war die Stimmung sehr locker und angenehm.

Nun bin ich mal auf das Ergebnis gespannt. Im Folgenden findet ihr ein paar Eindrücke des Drehs, alle Fotos gibts wie immer im Facebook-Album.

 

MeinFernbus Dreh

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